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Übersicht Ausbildungsinhalt

Der Abschluss des Lehrgangs Kunsttherapie PTM© ist das Branchenzertifikat. Das Branchenzertifikat ist ein Bekenntnis von Arbeitswelt (OdA ARTECURA) und Ausbildungswelt (vorbereitende Kurse) zu einem gemeinsamen Qualitätsstandard. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die AbgängerInnen ein von beiden Parteien getragenes, verantwortetes und unterschriebenes Branchenzertifikat. Dies auch wenn die/der Abgänger/-in nicht über einen einschlägigen tertiären Vorberuf oder das GVB (spezielles, mentoriertes Praktikum) verfügt. Eine Registrierung beim EMR, ASCA, SNE kann danach erfolgen.

Sie können sich darauf verlassen, dass diese Ausbildung über die Vermittlung von fachmethodischen und sozialen Kompetenzen weit hinaus geht. Lassen Sie sich von unserer Leidenschaft für die Kunsttherapie inspirieren und entdecken Sie sich auf diesem Weg wieder oder neu.

Übersicht aller Module des Lehrgangs Kunsttherapie PTM© auf einen Blick.

 

Modul 1 Fachgrundlagen I

Medizinische Grundlagen und Notfälle


Das Modul 1 Fachgrundlagen Ι ist EMR und ASCA konform und kann auch als separater Lehrgang besucht werden. Mehr Informationen zum Zertifikatslehrgang Medizinische Grundlagen

 

 

Kompetenzen

Die Studierenden

  • Beziehen medizinische, sowie grundlegende psychologische, psychosomatische und psychopathologische Kenntnisse sinnvoll in ihre therapeutische Arbeit ein
  • Sind fähig zur Notfhilfe

 

Modul 2 Fachgrundlagen II


Das Modul 2 Fachgrundlagen ΙΙ beinhaltet Psychologie, Psychopathologie, Pädagogik, Salutogenese und Soziologie.

 

Kompetenzen

Die Studierenden beurteilen und begleiten Klienten unter Einbezug

  • Psychologischen und psychopathologischen
  • Sozialen, pädagogischen und sonderpädagogischen
  • Biografischen Gegebenheit
  • Integrieren eine salutogene Haltung in ihr berufliches Handeln

 

 

 

Modul 3 Künstlerische Fähigkeiten


Sie entwickeln ihre Gestaltungskraft in der künstlerischen Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie. Wenn Sie über entsprechende Lernleistungen verfügen, können der Institution einen Nachweis vorlegen und sich für die Modulprüfung anmelden.

 

Kompetenzen

Die Studierenden

  • Verfügen über entwickelte Gestaltungskraft in der künstlerischen Fachrichtung Gestalten und Malen

 

Modul 4 Kunsttherapie


Hauptbestandteil von Modul 4 Kunsttherapie der Gestaltungs- und Maltherapie ist die Vermittlung von kunsttherapeutischen Kompetenzen, basierend auf der Methode PTM, dem prozessorientierten, therapeutischen Malen und Gestalten. Das Erarbeiten eines bildnerischen Werks, kunsttherapeutisches Handeln und die Auseinandersetzung mit dem Material in Theorie und Praxis sind zentrale Inhalte vom Modul 4.

 

Kompetenzen

Die Studierenden

  • Erheben kunsttherapeutische Anamnesen und Befunde
  • Stellen fachspezifische Diagnosen
  • Unterstützen und begleiten psychischen, psychosomatische, somatische, biografische und soziale Prozesse ressourcenorientiert

 

Modul 5 Kunsttherapeutisches Praktikum

 

Das Kunsttherapeutische Praktikum ermöglicht Ihnen, die erlernte Theorie und das Wissen in einer Institution durch Begleitung einer Fachperson zu vertiefen und umzusetzen.


Leitfaden Modul 5 kunsttherapeutisches Praktikum


Beurteilungsberichte
Beurteilungsbericht im klinischen Bereich

Beurteilungsbericht im sozialen Bereich

 

Kompetenzen

Die Studierenden

  • Handeln professionell und verantwortungsvoll in der Praxis

 

Modul 6 Fallstudie

 

Sie erarbeiten Behandlungskonzepte, Anamnesen, Befunde, Diagnosen und führen im Rahmen einer Modelltherapie eine kunsttherapeutische Projekt-Fallstudie durch.

 

Kompetenzen

Die Studierenden

  • Demonstrieren ihre kunsttherapeutische Kompetenz mit einer selbstständig geplanten, durchgeführten und dokumentierten Fallstudie

 

 

Modul 7 Berufsrolle

 

Das Organisieren, Administrieren, Dokumentieren von Betriebsabläufen sowie die Öffentlichkeitsarbeit gehören zu den zentralen Lerninhalten von Modul 7. Im Weiteren werden sie befähigt, geeignete Methoden und Standards der Qualitätssicherung und Evaluation zu verwenden unter Berücksichtigung der Strukturen des schweizerischen Gesundheits- und Sozialwesens. Es werden Modelle der klientenzentrierten Gesprächsführung vermittelt und trainiert. Dieser Ausbildungsteil über die geforderten 80 Std. wird in Tagesseminaren angeboten.

 

Kompetenzen

Die Studierenden

  • Wenden Methoden des begleitenden Gesprächs und der Konfliktlösung konstuktiv an
  • Organisieren, administrieren, dokumentieren und bewirtschaften Betriefsabläufe
  • Verstehen die Strukturen des schweizerischen Gesundheits- und Sozialwesen und engagieren sich berufspolitisch